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	<title>Kommentare zu: Pflegeausbildung für Hauptschüler – „Unverantwortlicher Vorstoß“ (?)</title>
	<link>http://blog-brennpunkt-pflegerecht-lutz-barth.iqb-info.de/2009/06/04/pflegeausbildung-fur-hauptschuler-%e2%80%93-%e2%80%9eunverantwortlicher-vorstos%e2%80%9c/</link>
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	<pubDate>Fri, 18 May 2012 14:39:23 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Von: Thomas Hahn</title>
		<link>http://blog-brennpunkt-pflegerecht-lutz-barth.iqb-info.de/2009/06/04/pflegeausbildung-fur-hauptschuler-%e2%80%93-%e2%80%9eunverantwortlicher-vorstos%e2%80%9c/#comment-72</link>
		<author>Thomas Hahn</author>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 20:37:18 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog-brennpunkt-pflegerecht-lutz-barth.iqb-info.de/2009/06/04/pflegeausbildung-fur-hauptschuler-%e2%80%93-%e2%80%9eunverantwortlicher-vorstos%e2%80%9c/#comment-72</guid>
		<description>Mensch, hat die Frau Sander Recht.
Um nett,freundlich und hilfsbreit zu sein braucht es kein Studium oder Examen.
Alles reine Berufspolitik der entsprechenden Verbände, vermute ich.
Was brauche ich eine personal Fachquote?
Mehr Leichenschauer braucht das Land (die Diskussion läuft gerade). Dann kommt die Staatsanwaltschaft von Amtswegen und ermittelt.
Mit ein wenig Glück erhält die Einrichtung eine saftige Strafe (nicht die liebe Schwester oder der junge Onkel Dr.). Und wenn die Einrichtung das 2x erlebt hat wird sie reagieren, müssen.
Ob letztlich ein Haupt- oder Sonderschüler das Zeug dazu hat ein Examen oder Studium zu absolvieren sollen sie zeigen.
Aber zu glauben, dass dieser Schachzug zu der Problemlösung verhilft ist sicherlich ein Irrweg.
Ne, das klingt nicht wie Kabarett, dass ist Kabarett.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mensch, hat die Frau Sander Recht.<br />
Um nett,freundlich und hilfsbreit zu sein braucht es kein Studium oder Examen.<br />
Alles reine Berufspolitik der entsprechenden Verbände, vermute ich.<br />
Was brauche ich eine personal Fachquote?<br />
Mehr Leichenschauer braucht das Land (die Diskussion läuft gerade). Dann kommt die Staatsanwaltschaft von Amtswegen und ermittelt.<br />
Mit ein wenig Glück erhält die Einrichtung eine saftige Strafe (nicht die liebe Schwester oder der junge Onkel Dr.). Und wenn die Einrichtung das 2x erlebt hat wird sie reagieren, müssen.<br />
Ob letztlich ein Haupt- oder Sonderschüler das Zeug dazu hat ein Examen oder Studium zu absolvieren sollen sie zeigen.<br />
Aber zu glauben, dass dieser Schachzug zu der Problemlösung verhilft ist sicherlich ein Irrweg.<br />
Ne, das klingt nicht wie Kabarett, dass ist Kabarett.</p>
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	<item>
		<title>Von: Ingrid Sander</title>
		<link>http://blog-brennpunkt-pflegerecht-lutz-barth.iqb-info.de/2009/06/04/pflegeausbildung-fur-hauptschuler-%e2%80%93-%e2%80%9eunverantwortlicher-vorstos%e2%80%9c/#comment-6</link>
		<author>Ingrid Sander</author>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 15:28:01 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog-brennpunkt-pflegerecht-lutz-barth.iqb-info.de/2009/06/04/pflegeausbildung-fur-hauptschuler-%e2%80%93-%e2%80%9eunverantwortlicher-vorstos%e2%80%9c/#comment-6</guid>
		<description>Ich bin jetzt fast 71 Jahre und hatte 1943 eine schwere Poliomyelitis (Kinderlähmung). Ich habe einige Jahre meines Lebens in Kliniken und Krankenäusern verbracht. Man muß im Pflegebereich keineswegs nur "promoviertes" Pflegepersonal einsetzen. Früher gab es auf jeder Station noch 1-3 Hilfs-
kräfte, die all diese Hilsleistungen und Darreichungen getan haben, für die man nicht unbedingt eine fachliche Ausbildung braucht. Aber das menschliche Miteinander - das heute so oft so schmerzlich vermißt wird - war wesentlich lockerer und wärmer. Auch ich vermisse diese Hilfen heut sehr. Nicht für alles braucht man einen Studienabschluß.
Aber natürlich, es soll möglich nichts kosten. Und so wurden auch die sowieso unterbezahlten Hilfskräfte wegrationalisiert und dieser Ausdünnung ist eben auch die menschliche Zuwendung zum Opfer gefallen. Und ich selbst werde  n i e  freiwillig in ein Pflegeheim gehen - nur über meine Leiche. Ich möchte für mich den assistierten Suizid in
Anspruch nehmen können. Meinen Kindern habe ich das mit der Muttermilch eingegeben - lange bevor die Sterbehilfedebatte die Öffentlichkeit errreicht hatte. Ich habe als Kind im Krankenhaus einige Leute sterben  h ö r e n - und dies über 
mehrere Tage, das habe ich heute noch im Ohr. Und sage mir keiner, daß sich da viel zum Guten geändert hätte! Im Gegenteil - das ist heute noch genauso. Wie denn auch - wenn auf einer Station mit 30-40 Patienten (und gelegentlich auch mehr)nachts nur eine einzige (wenn auch studierte) Pflegekraft vorhanden ist. Wie soll die sich noch um die Sterbenden kümmern, wenn für die Lebenwollenden schon nicht genug Zeit vorhanden ist? SElbstbestimmungsrecht und persönliche  F r e i h e i t ? -
Fehlanzeige! "Früher hatten die Leute Angst vorm Fegefeuer -
heute haben sie Angst vorm Pflegeheim!" Klingt wie Kabarett, ist aber bittere Realität. Für die Politik ist das auch kein Thema - obwohl  wir a l l e  immer älter und hilfsbedürftiger werden.(Und somit wohl auch immer kränker).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin jetzt fast 71 Jahre und hatte 1943 eine schwere Poliomyelitis (Kinderlähmung). Ich habe einige Jahre meines Lebens in Kliniken und Krankenäusern verbracht. Man muß im Pflegebereich keineswegs nur &#8220;promoviertes&#8221; Pflegepersonal einsetzen. Früher gab es auf jeder Station noch 1-3 Hilfs-<br />
kräfte, die all diese Hilsleistungen und Darreichungen getan haben, für die man nicht unbedingt eine fachliche Ausbildung braucht. Aber das menschliche Miteinander - das heute so oft so schmerzlich vermißt wird - war wesentlich lockerer und wärmer. Auch ich vermisse diese Hilfen heut sehr. Nicht für alles braucht man einen Studienabschluß.<br />
Aber natürlich, es soll möglich nichts kosten. Und so wurden auch die sowieso unterbezahlten Hilfskräfte wegrationalisiert und dieser Ausdünnung ist eben auch die menschliche Zuwendung zum Opfer gefallen. Und ich selbst werde  n i e  freiwillig in ein Pflegeheim gehen - nur über meine Leiche. Ich möchte für mich den assistierten Suizid in<br />
Anspruch nehmen können. Meinen Kindern habe ich das mit der Muttermilch eingegeben - lange bevor die Sterbehilfedebatte die Öffentlichkeit errreicht hatte. Ich habe als Kind im Krankenhaus einige Leute sterben  h ö r e n - und dies über<br />
mehrere Tage, das habe ich heute noch im Ohr. Und sage mir keiner, daß sich da viel zum Guten geändert hätte! Im Gegenteil - das ist heute noch genauso. Wie denn auch - wenn auf einer Station mit 30-40 Patienten (und gelegentlich auch mehr)nachts nur eine einzige (wenn auch studierte) Pflegekraft vorhanden ist. Wie soll die sich noch um die Sterbenden kümmern, wenn für die Lebenwollenden schon nicht genug Zeit vorhanden ist? SElbstbestimmungsrecht und persönliche  F r e i h e i t ? -<br />
Fehlanzeige! &#8220;Früher hatten die Leute Angst vorm Fegefeuer -<br />
heute haben sie Angst vorm Pflegeheim!&#8221; Klingt wie Kabarett, ist aber bittere Realität. Für die Politik ist das auch kein Thema - obwohl  wir a l l e  immer älter und hilfsbedürftiger werden.(Und somit wohl auch immer kränker).</p>
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