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18.2.2010 von admin.
Seit ein Seniorenpflegeheim im Jahr 2006 seine Idee von der Pseudo-Bushaltestelle umgesetzt hat, folgten nicht wenige Einrichtungen diesem Beispiel einer (scheinbar) innovativen Idee, die im Begriff war, zum Qualitätsstandard erhoben zu werden.
Nun – wenige Jahre später (November 2009), wartet der MDS mit einer Grundsatzstellungnahme auf, die von einem Projektteam der Sozialmedizinischen Expertengruppe „Pflege“ (SEG 2) der MDK-Gemeinschaft im Auftrag und unter Beteiligung des MDS sowie unter Beteiligung des Kompetenz-Centrums Geriatrie erarbeitet worden ist (Grundsatzstellungnahme – Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz in stationären Einrichtungen, online unter Quelle: MDS >>> http://infomed.mds-ev.de/sindbad.nsf/646657792bf7c84ec12571e700442be3/8aebdb7356eb21bbc125768d002a30ec?OpenDocument <<<)
Auf Seite 88 ff. findet sich hierzu ein Kommentar zum Thema Bushaltestellen für Demenzkranke und der ist nicht ohne:
„Bei den auf den Bus wartenden Demenzkranken wird deren krankheitsveränderte Wirklichkeitswahrnehmung für andere Zwecke funktionalisiert: wäre es nicht wahrhaftiger zu sagen: gut, in der Zeit, in der unser Demenzkranker an der Bushaltestelle sitzt und wartet, hat er für uns Profis keinen Betreuungsbedarf; er ist aufgeräumt und wir können uns anderen Personen und Dingen zuwenden. Nur das hört man nicht.“ (S. 82 aaO.)
Nun – wir lassen das einfach mal so stehen und wir hätten hierzu gerne Ihre Meinung gehört:
Was meinen Sie,halten Sie die Errichtung von Pseudo-Bushaltestellen für Demenzkranke für therapeutisch sinnvoll?
>>> Zum Online Voting <<<.
Sofern Sie beabsichtigen, hierzu einen Kommentar abzugeben, können Sie das gerne tun. Wir haben das Thema im BLOG „Brennpunkt Pflegerecht“ zur Diskussion gestellt.
Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung!
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