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	<title>Kommentare fuer Brennpunkt Pflegerecht</title>
	<link>http://blog-brennpunkt-pflegerecht-lutz-barth.iqb-info.de</link>
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	<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 22:01:41 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Kommt nun die „Abwrackprämie“ für Scheinbushaltestellen? von Brigitte Bührlen</title>
		<link>http://blog-brennpunkt-pflegerecht-lutz-barth.iqb-info.de/2010/02/18/kommt-nun-die-%e2%80%9eabwrackpramie%e2%80%9c-fur-scheinbushaltestellen/#comment-154</link>
		<author>Brigitte Bührlen</author>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 15:00:15 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog-brennpunkt-pflegerecht-lutz-barth.iqb-info.de/2010/02/18/kommt-nun-die-%e2%80%9eabwrackpramie%e2%80%9c-fur-scheinbushaltestellen/#comment-154</guid>
		<description>Demenzerkrankte Angehörige, Freunde und Mitmenschen unterscheiden  sich in ihren Bedürfnissen und Empfindungen in nichts von uns vermeintlich so "Normalen"  
Die Wahrnehmung der Umwelt, die  logische Verknüpfung von Eindrücken, die Assoziationsfähigkeit, sowie Teile des Gedächtnisses   verändern sich. 
Wie kommen wir aber darauf, dass ein an der Haltestelle wartender demenzerkrankter Mensch nicht wartet (wie wir), dass er nicht enttäuscht ist wenn kein Bus kommt (wie wir), dass diese Enttäuschung Eindrücke in der Seele hinterlassen(wie bei uns)?
Wie kommen wir darauf, dass unsere (für uns) so plausibel erscheinenden und klug erdachten Betreuungskonzepte Demenzerkrankten auch gefallen und ihnen gut tun?
Warum begegnen wir unseren dementen Mitmenschen nicht so normal wie möglich? Trösten sie, wenn sie traurig sind (auch wenn wir nicht wissen warum) lachen mit ihnen wenn sie lachen (auch wenn wir nicht wissen warum), suchen mit ihnen verloren geglaubtes (auch wenn wir wissen, dass es unauffindbar sein wird) usw......
Wir stecken viel Geld in immer aufwändigere Betreuungskonzepte, die dann auf den sich jagenden Fachtagungen und Kongressen präsentiert werden. 
Vielleicht wäre ein Demenzerkrankter manchmal froh, wenn er ein wenig unprofessioneller, aber dafür unmittelbarer, mitmenschlicher und fröhlicher betreut und begleitet würde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Demenzerkrankte Angehörige, Freunde und Mitmenschen unterscheiden  sich in ihren Bedürfnissen und Empfindungen in nichts von uns vermeintlich so &#8220;Normalen&#8221;<br />
Die Wahrnehmung der Umwelt, die  logische Verknüpfung von Eindrücken, die Assoziationsfähigkeit, sowie Teile des Gedächtnisses   verändern sich.<br />
Wie kommen wir aber darauf, dass ein an der Haltestelle wartender demenzerkrankter Mensch nicht wartet (wie wir), dass er nicht enttäuscht ist wenn kein Bus kommt (wie wir), dass diese Enttäuschung Eindrücke in der Seele hinterlassen(wie bei uns)?<br />
Wie kommen wir darauf, dass unsere (für uns) so plausibel erscheinenden und klug erdachten Betreuungskonzepte Demenzerkrankten auch gefallen und ihnen gut tun?<br />
Warum begegnen wir unseren dementen Mitmenschen nicht so normal wie möglich? Trösten sie, wenn sie traurig sind (auch wenn wir nicht wissen warum) lachen mit ihnen wenn sie lachen (auch wenn wir nicht wissen warum), suchen mit ihnen verloren geglaubtes (auch wenn wir wissen, dass es unauffindbar sein wird) usw&#8230;&#8230;<br />
Wir stecken viel Geld in immer aufwändigere Betreuungskonzepte, die dann auf den sich jagenden Fachtagungen und Kongressen präsentiert werden.<br />
Vielleicht wäre ein Demenzerkrankter manchmal froh, wenn er ein wenig unprofessioneller, aber dafür unmittelbarer, mitmenschlicher und fröhlicher betreut und begleitet würde.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Kommt nun die „Abwrackprämie“ für Scheinbushaltestellen? von Jochen Gust</title>
		<link>http://blog-brennpunkt-pflegerecht-lutz-barth.iqb-info.de/2010/02/18/kommt-nun-die-%e2%80%9eabwrackpramie%e2%80%9c-fur-scheinbushaltestellen/#comment-151</link>
		<author>Jochen Gust</author>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 11:04:30 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog-brennpunkt-pflegerecht-lutz-barth.iqb-info.de/2010/02/18/kommt-nun-die-%e2%80%9eabwrackpramie%e2%80%9c-fur-scheinbushaltestellen/#comment-151</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Barth,
ich halte das nicht für sinnvoll, sondern vielmehr für einen Werbegag. Jedenfalls dann, wenn die Bushaltestelle therapeutisch verbrämt wird und für Angehörige und Besucher der Einrichtungen so zum „Verkaufsargument“ gemacht wird.
WENN – und unter den gegebenen Bedingungen ist das so – wir manchmal in der Pflege und Betreuung dementer Menschen nicht die Zeit haben uns intensiv um ihre Bedürfnisse und Wünsche zu kümmern und dann auf solche Mittel wie Scheinbushaltestellen zurückgreifen – dann seien wird doch bitte so ehrlich und machen zwei Dinge:
1. Erfinden wir keine pseudotherapeutischen Begründungen für das Vorhandensein von Bushaltestellen, Rundläufen und Co. Sie sind was sie sind: Hilfsmittel um demente Menschen wenigstens für einige Zeit zu „parken“, weil wir in der Regel noch mehr Menschen versorgen müssen und / oder uns anders bei den Ansprüchen die diese Patienten durch ihr Verhalten an uns stellen nicht zu helfen wissen und zumindest zeitweise überfordert sind. 
2. Wenn wir dieses Hilfsmittel schon benutzen, dürfen wir Menschen nicht einfach nur ins Warten hineinbegleiten. Wir müssen sie dann auch – rechtzeitig - aus dem Warten wieder herausholen. Wir Pflegende müssen der Bus sein, der dann wirklich kommt. Tun wir das nicht, riskieren wir eine dauerhafte und schwere Störung in unserer Beziehung zum dementen Klienten aus der Misstrauen resultiert und künftig den Kontakt und die Pflege erschwert. Weiter wird es durch ergebnisloses Warten zu Verhaltensproblemen dementer Menschen kommen, die vorher möglicherweise nicht da waren – z.B. vermehrte Unruhe bis hin zur Verwirklichung einer Hinlauftendenz. 
Der MDK hat nicht direkt neue Erkenntnisse dazu geliefert. Allenfalls bin ich dankbar, dass er so öffentlich ausspricht (niedergeschrieben hat), was die Kritiker solcher Hilfsmittel und Tricksereien sonst eher ungehört bereits gesagt hatten:
http://www.garten-therapie.de/warten.html

Es grüßt Sie

Jochen Gust</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Barth,<br />
ich halte das nicht für sinnvoll, sondern vielmehr für einen Werbegag. Jedenfalls dann, wenn die Bushaltestelle therapeutisch verbrämt wird und für Angehörige und Besucher der Einrichtungen so zum „Verkaufsargument“ gemacht wird.<br />
WENN – und unter den gegebenen Bedingungen ist das so – wir manchmal in der Pflege und Betreuung dementer Menschen nicht die Zeit haben uns intensiv um ihre Bedürfnisse und Wünsche zu kümmern und dann auf solche Mittel wie Scheinbushaltestellen zurückgreifen – dann seien wird doch bitte so ehrlich und machen zwei Dinge:<br />
1. Erfinden wir keine pseudotherapeutischen Begründungen für das Vorhandensein von Bushaltestellen, Rundläufen und Co. Sie sind was sie sind: Hilfsmittel um demente Menschen wenigstens für einige Zeit zu „parken“, weil wir in der Regel noch mehr Menschen versorgen müssen und / oder uns anders bei den Ansprüchen die diese Patienten durch ihr Verhalten an uns stellen nicht zu helfen wissen und zumindest zeitweise überfordert sind.<br />
2. Wenn wir dieses Hilfsmittel schon benutzen, dürfen wir Menschen nicht einfach nur ins Warten hineinbegleiten. Wir müssen sie dann auch – rechtzeitig - aus dem Warten wieder herausholen. Wir Pflegende müssen der Bus sein, der dann wirklich kommt. Tun wir das nicht, riskieren wir eine dauerhafte und schwere Störung in unserer Beziehung zum dementen Klienten aus der Misstrauen resultiert und künftig den Kontakt und die Pflege erschwert. Weiter wird es durch ergebnisloses Warten zu Verhaltensproblemen dementer Menschen kommen, die vorher möglicherweise nicht da waren – z.B. vermehrte Unruhe bis hin zur Verwirklichung einer Hinlauftendenz.<br />
Der MDK hat nicht direkt neue Erkenntnisse dazu geliefert. Allenfalls bin ich dankbar, dass er so öffentlich ausspricht (niedergeschrieben hat), was die Kritiker solcher Hilfsmittel und Tricksereien sonst eher ungehört bereits gesagt hatten:<br />
<a href="http://www.garten-therapie.de/warten.html" rel="nofollow">http://www.garten-therapie.de/warten.html</a></p>
<p>Es grüßt Sie</p>
<p>Jochen Gust</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Pflegeausbildung für Hauptschüler – „Unverantwortlicher Vorstoß“ (?) von Thomas Hahn</title>
		<link>http://blog-brennpunkt-pflegerecht-lutz-barth.iqb-info.de/2009/06/04/pflegeausbildung-fur-hauptschuler-%e2%80%93-%e2%80%9eunverantwortlicher-vorstos%e2%80%9c/#comment-72</link>
		<author>Thomas Hahn</author>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 20:37:18 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog-brennpunkt-pflegerecht-lutz-barth.iqb-info.de/2009/06/04/pflegeausbildung-fur-hauptschuler-%e2%80%93-%e2%80%9eunverantwortlicher-vorstos%e2%80%9c/#comment-72</guid>
		<description>Mensch, hat die Frau Sander Recht.
Um nett,freundlich und hilfsbreit zu sein braucht es kein Studium oder Examen.
Alles reine Berufspolitik der entsprechenden Verbände, vermute ich.
Was brauche ich eine personal Fachquote?
Mehr Leichenschauer braucht das Land (die Diskussion läuft gerade). Dann kommt die Staatsanwaltschaft von Amtswegen und ermittelt.
Mit ein wenig Glück erhält die Einrichtung eine saftige Strafe (nicht die liebe Schwester oder der junge Onkel Dr.). Und wenn die Einrichtung das 2x erlebt hat wird sie reagieren, müssen.
Ob letztlich ein Haupt- oder Sonderschüler das Zeug dazu hat ein Examen oder Studium zu absolvieren sollen sie zeigen.
Aber zu glauben, dass dieser Schachzug zu der Problemlösung verhilft ist sicherlich ein Irrweg.
Ne, das klingt nicht wie Kabarett, dass ist Kabarett.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mensch, hat die Frau Sander Recht.<br />
Um nett,freundlich und hilfsbreit zu sein braucht es kein Studium oder Examen.<br />
Alles reine Berufspolitik der entsprechenden Verbände, vermute ich.<br />
Was brauche ich eine personal Fachquote?<br />
Mehr Leichenschauer braucht das Land (die Diskussion läuft gerade). Dann kommt die Staatsanwaltschaft von Amtswegen und ermittelt.<br />
Mit ein wenig Glück erhält die Einrichtung eine saftige Strafe (nicht die liebe Schwester oder der junge Onkel Dr.). Und wenn die Einrichtung das 2x erlebt hat wird sie reagieren, müssen.<br />
Ob letztlich ein Haupt- oder Sonderschüler das Zeug dazu hat ein Examen oder Studium zu absolvieren sollen sie zeigen.<br />
Aber zu glauben, dass dieser Schachzug zu der Problemlösung verhilft ist sicherlich ein Irrweg.<br />
Ne, das klingt nicht wie Kabarett, dass ist Kabarett.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Pflegeausbildung für Hauptschüler – „Unverantwortlicher Vorstoß“ (?) von Ingrid Sander</title>
		<link>http://blog-brennpunkt-pflegerecht-lutz-barth.iqb-info.de/2009/06/04/pflegeausbildung-fur-hauptschuler-%e2%80%93-%e2%80%9eunverantwortlicher-vorstos%e2%80%9c/#comment-6</link>
		<author>Ingrid Sander</author>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 15:28:01 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog-brennpunkt-pflegerecht-lutz-barth.iqb-info.de/2009/06/04/pflegeausbildung-fur-hauptschuler-%e2%80%93-%e2%80%9eunverantwortlicher-vorstos%e2%80%9c/#comment-6</guid>
		<description>Ich bin jetzt fast 71 Jahre und hatte 1943 eine schwere Poliomyelitis (Kinderlähmung). Ich habe einige Jahre meines Lebens in Kliniken und Krankenäusern verbracht. Man muß im Pflegebereich keineswegs nur "promoviertes" Pflegepersonal einsetzen. Früher gab es auf jeder Station noch 1-3 Hilfs-
kräfte, die all diese Hilsleistungen und Darreichungen getan haben, für die man nicht unbedingt eine fachliche Ausbildung braucht. Aber das menschliche Miteinander - das heute so oft so schmerzlich vermißt wird - war wesentlich lockerer und wärmer. Auch ich vermisse diese Hilfen heut sehr. Nicht für alles braucht man einen Studienabschluß.
Aber natürlich, es soll möglich nichts kosten. Und so wurden auch die sowieso unterbezahlten Hilfskräfte wegrationalisiert und dieser Ausdünnung ist eben auch die menschliche Zuwendung zum Opfer gefallen. Und ich selbst werde  n i e  freiwillig in ein Pflegeheim gehen - nur über meine Leiche. Ich möchte für mich den assistierten Suizid in
Anspruch nehmen können. Meinen Kindern habe ich das mit der Muttermilch eingegeben - lange bevor die Sterbehilfedebatte die Öffentlichkeit errreicht hatte. Ich habe als Kind im Krankenhaus einige Leute sterben  h ö r e n - und dies über 
mehrere Tage, das habe ich heute noch im Ohr. Und sage mir keiner, daß sich da viel zum Guten geändert hätte! Im Gegenteil - das ist heute noch genauso. Wie denn auch - wenn auf einer Station mit 30-40 Patienten (und gelegentlich auch mehr)nachts nur eine einzige (wenn auch studierte) Pflegekraft vorhanden ist. Wie soll die sich noch um die Sterbenden kümmern, wenn für die Lebenwollenden schon nicht genug Zeit vorhanden ist? SElbstbestimmungsrecht und persönliche  F r e i h e i t ? -
Fehlanzeige! "Früher hatten die Leute Angst vorm Fegefeuer -
heute haben sie Angst vorm Pflegeheim!" Klingt wie Kabarett, ist aber bittere Realität. Für die Politik ist das auch kein Thema - obwohl  wir a l l e  immer älter und hilfsbedürftiger werden.(Und somit wohl auch immer kränker).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin jetzt fast 71 Jahre und hatte 1943 eine schwere Poliomyelitis (Kinderlähmung). Ich habe einige Jahre meines Lebens in Kliniken und Krankenäusern verbracht. Man muß im Pflegebereich keineswegs nur &#8220;promoviertes&#8221; Pflegepersonal einsetzen. Früher gab es auf jeder Station noch 1-3 Hilfs-<br />
kräfte, die all diese Hilsleistungen und Darreichungen getan haben, für die man nicht unbedingt eine fachliche Ausbildung braucht. Aber das menschliche Miteinander - das heute so oft so schmerzlich vermißt wird - war wesentlich lockerer und wärmer. Auch ich vermisse diese Hilfen heut sehr. Nicht für alles braucht man einen Studienabschluß.<br />
Aber natürlich, es soll möglich nichts kosten. Und so wurden auch die sowieso unterbezahlten Hilfskräfte wegrationalisiert und dieser Ausdünnung ist eben auch die menschliche Zuwendung zum Opfer gefallen. Und ich selbst werde  n i e  freiwillig in ein Pflegeheim gehen - nur über meine Leiche. Ich möchte für mich den assistierten Suizid in<br />
Anspruch nehmen können. Meinen Kindern habe ich das mit der Muttermilch eingegeben - lange bevor die Sterbehilfedebatte die Öffentlichkeit errreicht hatte. Ich habe als Kind im Krankenhaus einige Leute sterben  h ö r e n - und dies über<br />
mehrere Tage, das habe ich heute noch im Ohr. Und sage mir keiner, daß sich da viel zum Guten geändert hätte! Im Gegenteil - das ist heute noch genauso. Wie denn auch - wenn auf einer Station mit 30-40 Patienten (und gelegentlich auch mehr)nachts nur eine einzige (wenn auch studierte) Pflegekraft vorhanden ist. Wie soll die sich noch um die Sterbenden kümmern, wenn für die Lebenwollenden schon nicht genug Zeit vorhanden ist? SElbstbestimmungsrecht und persönliche  F r e i h e i t ? -<br />
Fehlanzeige! &#8220;Früher hatten die Leute Angst vorm Fegefeuer -<br />
heute haben sie Angst vorm Pflegeheim!&#8221; Klingt wie Kabarett, ist aber bittere Realität. Für die Politik ist das auch kein Thema - obwohl  wir a l l e  immer älter und hilfsbedürftiger werden.(Und somit wohl auch immer kränker).</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Auf der Suche nach einem „mächtigen Konsens“ in den Pflegeberufen!? von QMGH</title>
		<link>http://blog-brennpunkt-pflegerecht-lutz-barth.iqb-info.de/2009/05/04/auf-der-suche-nach-einem-%e2%80%9emachtigen-konsens%e2%80%9c-in-den-pflegeberufen/#comment-3</link>
		<author>QMGH</author>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 06:15:51 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog-brennpunkt-pflegerecht-lutz-barth.iqb-info.de/2009/05/04/auf-der-suche-nach-einem-%e2%80%9emachtigen-konsens%e2%80%9c-in-den-pflegeberufen/#comment-3</guid>
		<description>Medizingeschichte ist unmodern - aus dem Studienkanon fast verschwunden; Geschichte der Heilberufe (auch der Pflege) scheint genauso unmodern zu sein. Das führt bis zu einer "Geschichts- und Gesichtslosigkeit". Medizinhistorisch ist der hippokratische Eid nur eine unter vielen Selbstverpflichtungen des Gesundheitswesens. Seidler hat das bereits 1979 festgestellt. Es ist mittlerweile nur noch ärgerlich, wenn dieser Eid immer noch die 2008er Revision des Genfer Ärztegelöbnis, das übrigens auch Bestandteil der MBO ist (nicht der Hippokratische Eid!)aus dem Bewußtsein verdrängt. Selbstverpflichtungen, das wissen wir aus der Organisationspsychologie, erhöhen die Verbindlichkeit moralischer Regeln innerhalb von Institutionen. Aber statt Abgrenzungspolitik der einzelnen Berufsgruppen untereinander sollte überlegt werden, ob es nicht hoch an der Zeit ist, über Selbstverpflichtungen oder einen "Ethik-Kodex" der Gesundheitsfachberufe (von Ärzten über Pflege bis zu therapeutischen Berufen wie Logopäden, Ergotherapeuten)nachzudenken. Ethik im Gesundheitswesen spielt sich in unseren Köpfen ab: und das nicht nur in den Köpfen der Pflegenden, Ärzten oder Therapeuten alleine, sondern auch in der Zusammenarbeit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Medizingeschichte ist unmodern - aus dem Studienkanon fast verschwunden; Geschichte der Heilberufe (auch der Pflege) scheint genauso unmodern zu sein. Das führt bis zu einer &#8220;Geschichts- und Gesichtslosigkeit&#8221;. Medizinhistorisch ist der hippokratische Eid nur eine unter vielen Selbstverpflichtungen des Gesundheitswesens. Seidler hat das bereits 1979 festgestellt. Es ist mittlerweile nur noch ärgerlich, wenn dieser Eid immer noch die 2008er Revision des Genfer Ärztegelöbnis, das übrigens auch Bestandteil der MBO ist (nicht der Hippokratische Eid!)aus dem Bewußtsein verdrängt. Selbstverpflichtungen, das wissen wir aus der Organisationspsychologie, erhöhen die Verbindlichkeit moralischer Regeln innerhalb von Institutionen. Aber statt Abgrenzungspolitik der einzelnen Berufsgruppen untereinander sollte überlegt werden, ob es nicht hoch an der Zeit ist, über Selbstverpflichtungen oder einen &#8220;Ethik-Kodex&#8221; der Gesundheitsfachberufe (von Ärzten über Pflege bis zu therapeutischen Berufen wie Logopäden, Ergotherapeuten)nachzudenken. Ethik im Gesundheitswesen spielt sich in unseren Köpfen ab: und das nicht nur in den Köpfen der Pflegenden, Ärzten oder Therapeuten alleine, sondern auch in der Zusammenarbeit.</p>
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